Die Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg

Der Standort Bremen/Oldenburg wurde 2009 unter 130 Bewerbern zusammen mit sieben weiteren Modellregionen von der Bundesregierung im Rahmen des Nationalen Entwicklungsplanes Elektromobilität ausgewählt. Die erste Projektphase der Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg wurde bis 2011 erfolgreich umgesetzt. Deshalb bewilligte das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) die Fortführung zur Verstetigung bis Ende 2013 und beschloss den Start neuer Projekte. Mit einer Fläche von circa 12.000 km² hat die Metropolregion, in deren Grenzen sich die Modellregion Bremen/Oldenburg befindet, ein Einzugsgebiet mit maximalen Entfernungen von circa 150 bis 200 km.

 

Das Umfeld ist ländlich-urban geprägt und bundeslandübergreifend (Bremen und Niedersachsen). Besondere Mobilitätsbedürfnisse entstehen aus dem Verkehr zwischen den drei Metropolen Bremerhaven, Bremen und Oldenburg sowie den umliegenden Städten und Gemeinden.

Die Modellregion Elektromobilität Bremen/Oldenburg zeichnet sich durch einen starken Ausbau von Windenergie aus. Diese garantiert nachhaltigen und „sauberen“ Strom aus erneuerbaren Energien. Das Potential einer rundum positiven Ökobilanz für Elektromobilität liegt in der Verwendung regenerativer Energien für die Fahrzeuge – hier ist der richtige Ansatzpunkt für eine zukunftsfähige Mobilität.

Forschung und Entwicklung sind stark aufgestellt in der Modellregion Bremen/Oldenburg. Technische Zusammenhänge sowie sozio-ökonomische Grundlagen werden dabei berücksichtigt.

Interdisziplinäre Kooperationen sind gut organisiert. Das vorhandene Netzwerk wird stetig erweitert und gefestigt. Damit sind die Voraussetzungen für eine Etablierung von Elektromobilität in der Region gegeben.

 
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